Havaneser – Charakter, Erziehung & Steckbrief
Der Havaneser ist Kubas einziger Nationalhund und ein echtes Sonnenkind unter den Hunderassen. Klein, fröhlich und immer gut gelaunt begeistert er als unkomplizierter Familienhund.
Charakter und Wesen
Havaneser sind ausgesprochene Menschenhunde. Sie folgen ihrem Besitzer auf Schritt und Tritt und sind glücklich, wenn sie in der Nähe sein dürfen. Trotz ihrer Größe sind sie erstaunlich robust und verspielt. Sie verstehen sich gut mit Kindern, anderen Hunden und sogar Katzen.
Erziehung
Die Erziehung ist vergleichsweise einfach: Havaneser wollen gefallen und lernen schnell. Positive Verstärkung ist der Schlüssel. Einzige Herausforderung: Weil sie so niedlich sind, wird ihnen vieles nachgesehen – und das nutzen sie aus. Konsequente Regeln von Anfang an vermeiden kleine Tyrannen.
Gesundheit
Havaneser sind insgesamt eine gesunde Rasse. Mögliche Probleme: Patellaluxation, Augenerkrankungen (Katarakt) und Lebershunt. Regelmäßige Zahnpflege ist wichtig, da kleine Rassen zu Zahnstein neigen. Die Fellpflege erfordert tägliches Bürsten oder alternativ einen kurzen Pflegeschnitt.
Für wen geeignet?
Perfekt für Familien, Senioren und Wohnungshunde. Der Havaneser braucht keinen Garten, aber viel Nähe und tägliche Spaziergänge. Nicht geeignet für Menschen, die den ganzen Tag außer Haus arbeiten.
Häufige Fragen
Haart der Havaneser?
Kaum – Havaneser haben Haar statt Fell und verlieren wenig. Dafür verfilzt das seidige Haar leicht und muss täglich gebürstet werden.
Ist der Havaneser ein Anfängerhund?
Ja, er gehört zu den besten Anfängerrassen. Sein freundliches Wesen und seine Lernfreude machen die Erziehung unkompliziert.
Kann der Havaneser allein bleiben?
Nur kurz. Havaneser sind extrem menschenbezogen und neigen bei langer Abwesenheit zu Trennungsangst. Langsam aufbauen, maximal 4 Stunden.